Stadtbruch

Hier sitze ich nun auf der Liege,
Und habe so gar nicht vor mich zu verbiegen,

Einfach nur hier sitzen,
Und in der Sonne verspielt zu schwitzen,
Den Wind mir ums Gesicht zu verwehen,
Und einfach nirgendwoanders hinzugehen.

Der Himmel zieht weiße Linien,
Und um die Wette blühen die Gardinien,
Maiglöckchen und Löwenzahn strotzen vor Freude,
Und hier hüpfen sie rum die Gruppen an Freunden.

Die einen spielen Tischtennis und Rummikup,
Die anderen kriegen das Federball- & Fußballspiel gewuppt.
Andere erheitern mit zarten Gitarren-Klängen,
Und versuchen ohne Müh das kleine Kind zu bändigen.

Der Himmel zeigt kein Wölkchen nochsoweit,
Und die Sträucher wandeln voller Dankbarkeit,
tief in sich ein saugen sie die Sonnenstrahlen,
und zeigen kindliches, lustiges Gewinde-Gebaren.

So friedlich ist es hier am Hang,
mit buntem, lustigem Zwitscher-Klang,
um die Wette klicken, klacken und juchauzen sie,
In mannigfaltger, wildger Chaos-Zier.

Ach, hier kann es einem gutgehen,
sich ohne Zwang auf die Blumenwiese legen,
ein paar Tage sich ruhig nehmen,
Und Unnötiges einfach abzugeben.